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Sonderausstellung – Religionen in Korea

Führungen zu Schamanismus, Buddhismus, Christentum und den Lehren des Konfuzius

Das Land Korea ist sehr alt. Es hat eine eigenständige künstlerische Tradition hervorgebracht, ist kulturell aber auch eng mit seinen Nachbarn China und Japan verbunden. Während der Joseon-Dynastie (1392-1910) entstanden Meisterwerke in Tusche und Farbe, die in unserer neuen Sonderausstellung zu sehen sind.

Diese Epoche war vom Geschmack der koreanischen Elite (yangban) geprägt, welche der Lehre des Neo-Konfuzianismus anhing. Der Schamanismus, der Buddhismus und in der Moderne das Christentum spielten im Land Korea ebenso eine wichtige Rolle. Deshalb setzt die Schulführung ihren Schwerpunkt auf die Religionen.

Ein Drittel der Koreaner sind heute Christen. Doch auch Schamaninnen, welche den Kontakt zwischen den Menschen, Göttern und Geistern herstellen, sind wieder offen aktiv. Ausserdem erlebte der Buddhismus im 20. Jahrhundert einen Aufschwung, war er doch während der Joseon-Periode (1392-1910) jahrhundertelang an den Rand der Gesellschaft gedrängt worden. Der damals herrschende Neo-Konfuzianismus prägte das koreanische Leben stark, was die Rollbilder, die das «ideale Leben» eines konfuzianischen Beamten erzählen, ganz anschaulich zeigen.

Die Schüler und Schülerinnen sind auf dieser Führung auch zur aktiven Teilnahme aufgefordert. Zwei bemalte Stellschirme zeigen Alltagsszenen aus der Joseon-Zeit einerseits und die berühmte Geschichte der Drei Reiche andererseits. Berühmt? Erzählt uns die Geschichte!

Bezug Lehrplan Volksschule

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