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Die Schule der magischen Tiere Empfehlung

Top oder Flop

1991

Buchinformation

– Kategorie: Jugendbuch Mittelstufe (10 bis 12 Jahre)
– ab Alter: Ab 8
– Thema: Freundschaft, Tiere, Schule, Abenteuer, Fantasie
– Reihe: Die Schule der magischen Tiere Band 5
– Verlag: Carlsen, Hamburg
– ISBN: 978-3-551-65275-1
– Erscheinungsjahr: 2014
– Allgemein: 224 Seiten geb. ill. Kapitelvignetten Fr. 14.90
– Datum Rezension: 18.11.2015

Die Schule der magischen Tiere Empfehlung

Top oder Flop

Autoren: Margit Auer, Nina Dulleck

Die Wintersteinschule ist eine ganz normale Schule. Doch sie birgt ein Geheimnis. Wer Glück hat, findet hier seinen besten Freund. Ein magisches Tier. Ein Tier, das sprechen kann. Ein Tier, das hilft und den Kindern zeigt, was in ihnen steckt. Und so tummelt sich in Miss Cornfields Klassenzimmer schon bald ein kleiner Zoo. Mr. Morrison ist immer mit seinem Omnibus unterwegs auf der Suche nach magischen Tieren und bringt sie in die Schule. Da gibt es Anna-Lena und ihr Chamäleon Caspar, Benni und seine Schildkröte Henrietta oder Eddie mit seiner Fledermaus Eugenia. Nur mit diesen Kindern können die Tiere reden. Damit die Eltern sie nicht entdecken, hat sich Mr. Morrison etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Die Tiere können sich versteinern, das heisst, sie sehen plötzlich wie normale Stofftiere aus. Jeder der einzelnen Bände behandelt ein eigenes Hauptthema und könnte auch für sich gelesen werden, doch um alle Darsteller und ihre Geschichten richtig kennen zu lernen, ist es sicherlich viel aufregender, alle Bände der Reihe nach zu lesen. Im vorliegenden Band 5 handelt die Geschichte von einer Teilnahme in der Fernsehshow „Top oder Flop“. Die Klasse von Miss Cornfields hat sich für diese Sendung qualifiziert. Natürlich ereignen sich viele lustige und abenteuerliche Situationen und irgendetwas scheint bei diesem Wettbewerb nicht zu stimmen. Können die magischen Tiere die Sache aufklären?

Margit Auers Sprache ist klar und ohne Schnörkel. Sie treibt die Geschichte voran, vergisst dabei die kleinen spannenden Hinweise aber nicht, die sich im Verlauf des Buches noch als bedeutsam erweisen. Auch die Beziehungen und Gefühle der Kinder schildert sie in schlichter aber dennoch einfühlsamer Weise, so dass sich die lesenden Kinder gut mit den Protagonisten identifizieren können. Sehr übersichtlich ist die Bilder-Galerie zu Beginn des Buches. Alle Kinder und ihre Tiere sind dort liebevoll gezeichnet und werden kurz beschrieben. Dies ist sehr hilfreich, um einen guten Überblick über die Darsteller zu behalten. Am Anfang jedes Kapitels hat Nina Dulleck ein kleines Portrait gemalt, dieses weist immer auf die Hauptpersonen im jeweiligen Kapitel hin. Der Autorin hat mit dieser Reihe etwas Zauberhaftes geschaffen, das sicher viel Anklang finden wird.

C. Asprion