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Puppies Puppies (Jade Kuriki Olivo)

Kontakt Anbieter*in / Anmeldung

Angebotsinformationen

– Anbieter*in: Kunsthaus Glarus
– Durchführungsdatum: 13.06. - 22.08.2021 und
05.09. - 28.11.2021
jeweils Mo-Fr, 9 bis 17 Uhr
– Veranstaltungsort: Kunsthaus Glarus
– Zielpublikum: 3. - 12. Schuljahr
– Dauer: 90 Minuten, auf Voranmeldung
– Kosten: kostenlos

Puppies Puppies (Jade Kuriki Olivo)

Workshop für Schulklassen

Der Titel der Ausstellung lautet:

I’m Jade. I’m a trans woman trans womxn trans femme two spirit human being. Life feels long even though it hasn’t been all that long. A brain tumor surgically removed, getting divorced, losing my dad, brain tumor resurgence scare, starting hormone replacement therapy, experiencing sexual assault and rape multiple times and coming out as a woman. This exhibition is a roller coaster of the emotions feelings but also thoughts connections that happened over this span of time... only a little more than a decade. This exhibition covers the span of Puppies Puppies to Jade. It’s hard to get up each morning. My heart aches but I’m happy to be a woman. I’ll try my best to enjoy life even though society makes it difficult. From dust to dust I am but a speck on this planet and I wonder how to use this short life of mine. Trying not to let my trauma take over but still be kind to yourself Jade. This is the end of a decade • a new way of working coming soon. Sincerely, Jade Kuriki Olivo 

Bis vor wenigen Jahren zeichneten sich die konzeptuellen Arbeiten von Puppies Puppies dadurch aus, dass sie von einem anonymen Künstler*innensubjekt verfasst wurden. 2018 begann das Heraustreten aus dieser verschleierten Identität Teil eines Werkzyklus und war gekoppelt an das reale «Transitioning» der Künstler*in von Andrew zu Jade Kuriki Olivo. Die Künstlerin frägt mit ihren sehr persönlichen und intimen Arbeiten nicht zuletzt danach, welche Projektionsfläche das Konzept der Identität heute bietet. Es handelt sich weniger um ein eigentliches «Selbst», sondern darum, wie die Idee davon heute konstruiert wird und welche Rolle dabei Fiktionen spielen. 

Kunst hat immer dazu beigetragen, an solchen Konstruktionen des Selbst mitzuarbeiten, Normen in Frage zu stellen und sich auch «queer» zu gesellschaftlichen normativen Strukturen zu verhalten. In den Workshops für Schulklassen werden wir uns Werken aus der Sammlung annehmen, die das Verhältnis von Kunst und Queerness behandeln, sei dies aufgrund ihrer Thematik oder der Biografien der Kunstschaffenden, deren Subjektverständnisse seinerzeit als «anders» galten. Zum Beispiel anhand von Arbeiten oder Biografien der Künstler*innen Helene Dahm, Ottilie W. Roederstein, Gustav Schneeli oder Andy Warhol.

Bezug Lehrplan Volksschule