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Nach der Natur – Schweizer Fotografie im 19. Jahrhundert

Anmeldung

Angebotsinformationen

– Anbieter*in: Fotomuseum Winterthur / Fotostiftung Schweiz
– Durchführungsdatum: Mi. 27.10.2021 / 17.30 bis 18.30 Uhr
– Veranstaltungsort: Fotostiftung Schweiz, Grüzenstrasse 45, 8400 Winterthur
– Zielpublikum: Lehrpersonen
– Dauer: 45–60 Minuten
– Kosten: kostenlos

Nach der Natur – Schweizer Fotografie im 19. Jahrhundert

Einführung für Lehrpersonen

Lehrpersonen werden durch die aktuelle Ausstellung «Nach der Natur – Schweizer Fotografie im 19. Jahrhundert» (23.10.2021–30.01.2022) der Fotostiftung Schweiz geführt und lernen das Vermittlungsangebot für Schulklassen kennen. Neben Hintergrundinformationen zur Ausstellung, Wissenswertem zum Inhalt von Workshops und dialogischen Führungen werden auch weitere Vermittlungsformate kurz präsentiert. Bei einem kleinen Apéro bleibt Zeit für Austausch und Fragen. 

Nachdem die Fotografie 1839 in Paris als französische Erfindung proklamiert worden war, eroberte das neue Medium in kürzester Zeit ganz Europa. Der Wettlauf um technische Verbesserungen ging zwar von den kulturellen Zentren aus, doch bald wurden die schweren Kameras auch in die Dörfer und aufs Land, in abgelegene Täler und auf die Berge getragen, wo die Fotografen mit ihren Aufnahmen «nach der Natur» Aufsehen erregten.

Wie war es möglich, dass sich die Fotografie so rasant verbreitete? Wer waren die Schweizer Pioniere, die sich immer neue Anwendungen ausdachten, vom repräsentativen Porträt bis zum Fahndungsbild, von der Natur- und Landschaftsstudie bis zur Darstellung von Industrie und Technik, von der wissenschaftlichen Vergrösserung bis zur Dokumentation von Ereignissen? 

Die erste Übersichtsdarstellung über die ersten 50 Jahre des neuen Mediums führt exquisite Werke aus zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen zusammen, um die folgenreiche Erfindung in ihrer künstlerischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bedeutung zu erfassen.

Bild: Joseph Philibert Girault de Prangey (1804–1892), Ein Haus an der Oberen Gasse, Meiringen, um 1845–50, Daguerreotypie, Musée gruérien, Bulle

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