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Rückblick Netzwerktreffen #9 TG

Foto: Kirsten Schlüter

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Rückblick Netzwerktreffen #9 TG

Facettenreiche Kulturvermittlung!

31.08.2018 - Aktuell

Am Mittwoch, 29. August 2018 nahmen über 50 Kulturverantwortliche, Kulturvermittlerinnen und -vermittler sowie Kulturschaffende am Netzwerktreffen #9 im Haus Trösch in Kreuzlingen teil. 

Ein thematisch vielschichtiger Nachmittag erwartete die Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Tiina Huber von der Geschäftsstelle Kulturagent*innen Schweiz informierte zu Beginn über das von der Mercator Stiftung Schweiz initiierte und geförderte Projekt «Kulturagent*innen für kreative Schulen», das ab dem Schuljahr 2019/20 auch in den Ostschweizer Kantonen Appenzell Ausserrhoden, St.Gallen und Thurgau durchgeführt wird. Interessierte Schulen können sich ab dem 14. September 2018 für die Projektteilnahme bewerben. Die Bewerbungsformulare mit den Teilnahmevoraussetzungen werden auf www.klick.ch sowie auf www.kulturagenten.ch zugänglich sein. 

Im zweiten Teil erhielten die am Marktplatz teilnehmenden klick-Kulturanbieter (Büro Stadtführungen Kreuzlingen / Konstanz, CHORA Theater, Internationale Kurzfilmtage Winterthur, Kinokultur in der Schule, Kunstraum Kreuzlingen, Museum Rosenegg, Seemuseum Kreuzlingen, Stiftung Schulmuseum Mühlebach in Amriswil, Theaterwerkstatt / Puppenspiel.ch) Gelegenheit, sich kurz vorzustellen.

Petra Cambrosio von der Arbeitsgruppe Schultheatertage Ostschweiz berichtete über die überkantonal und partizipativ angelegten Schultheatertage, die im März 2019 zum Thema «Raum» bereits zum fünften Mal durchgeführt werden. Danach übergab sie das «Zepter» der neuen Fachstellenleitung Theaterpädagogik am Theater Bilitz, Sylvie Vieli, die zusammen mit Lena Leuenberger die aktuellen Vermittlungsangebote für Lehrpersonen und Schulklassen vorstellte.

Sandra Truninger, Isma Kouate und Nago Sene von Coolkidz brachten anschliessend Bewegung in die Runde und animierten die Anwesenden zu packenden Djembe-Rhythmen zu tänzerischen Höchstleistungen. Die Pausenverpflegung war somit redlich verdient und eine lockere Atmosphäre für den individuellen Austausch und das Netzwerken lag in der Luft.

Der dritte Teil des Netzwerktreffens #9 war einem Rückblick auf zwei KOMET-Projekte gewidmet. Beim Beitrag von Alexander Leumann vom Schulhaus Hemmerswil in Amriswil widerspiegelte die Form den Inhalt: Mittels beschriebenen A3-Blättern kommunizierte er mit dem Publikum und nahm damit ein Element auf, das bei der Durchführung des Projekts «Hauptbüro für Nicht-Auffälligkeiten» eine grosse Rolle spielte. Zwei filmische Dokumentationen und weitere mündliche Erläuterungen gaben einen präzisen und unterhaltsamen Einblick in das prozesshaft angelegte Projekt, das mit dem Theaterpädagogen Andreas Bürgisser und Studierenden der Theaterpädagogik ZHdK realisiert wurde. Weitere Informationen finden sich im Artikel «Nicht Nicht-Auffälligkeiten» aus der August-Ausgabe des Schulblatt Thurgau.

Einen berührenden, nachdenklich stimmenden Abschluss bildete die Präsentation von Manuel Kupper von der Thomas-Bordhauser-Sekundarschule in Weinfelden zum KOMET-Projekt «Nach Hause fliehen». In diesem Vermittlungsprojekt setzten sich 40 Schülerinnen und Schüler des Schulzentrums Paul-Reinhart und der Sekundarschule Thomas Bornhauser in Weinfelden auf einer imaginierten zwölftägigen Odyssee mit dem Themenkreis Flucht und Migration auseinander. Sie produzierten dabei Texte, Töne und Klänge. Was heisst es, zu fliehen - fliehen zu müssen? Und was soll eigentlich «Nach Hause fliehen» bedeuten? Die Jugendlichen reisen auf Flüssen, überqueren Meere und kommen da an, wo sie sich hingeträumt haben: Zuhause. Das Resultat, das die Oberstufenklasse von Manuel Kupper - nota bene in der letzten Schulwoche vor den Ferien - gemeinsam mit den Kulturschaffenden Diana Rojas, Michael Sauter, Donat Blum und Markus Baumann erarbeitete, will gehört werden! Es empfiehlt sich der Bericht von Brigitte Elsner-Heller «Flucht ohne Zuflucht?» auf www.thurgaukultur.ch sowie das Anhören des ganzen Hörstücks.

Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, den Kulturverantwortlichen, den Kulturvermittlerinnen und Kulturvermittlern, den Referentinnen und Referenten ganz herzlich für ihr Interesse und ihren grossartigen Einsatz. Und wir freuen uns jetzt schon auf ein Wiedersehen anlässlich des nächsten Netzwerktreffens #10 im März 2019!

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