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jungspund – Theaterfestival für junges Publikum St.Gallen

DIE MITTE DER WELT

Theater St.Gallen

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Angebotsinformationen

– Anbieter*in: jungspund / Junge Szene Schweiz
– Durchführungsdatum: Dienstag, 22. Februar 2022, 19.00 Uhr / Mittwoch, 23. Februar 2022, 19.00 Uhr
– Veranstaltungsort: Lokremise St.Gallen und FigurenTheater St.Gallen
– Zielpublikum: 9. - 12. Schuljahr
– Dauer: 45 bis 75 Minuten
– Kosten: CHF 10.00 pro Schüler*in
Theaterpädagogische Begleitung und Rahmenprogramm: kostenlos

jungspund – Theaterfestival für junges Publikum St.Gallen

DIE MITTE DER WELT

Theater St.Gallen

Für den siebzehnjährigen Phil ist das Leben ganz und gar nicht einfach. So hat seine Mutter Glass eindeutig zu viele Männer in ihrem Leben, und seine Zwillingsschwester Dianne ärgert sich, wenn sie jemanden beim Messerwerfen nicht ins Herz trifft. Die Bewohner:innen der Stadt meiden die Familie und begegnen ihr mit Hass und Misstrauen. Immer an Phils Seite aber ist seine beste Freundin Kat. Als Glass eines Tages unter ungeklärten Umständen ein Kind verliert, wird das Zuhause zu einem eisigen Hexenhaus mit einem dunklen Geheimnis. Und als Phil sich zu seinem Klassenkameraden Nicholas, dem schönen Läufer, hingezogen fühlt, macht das sein Leben auch nicht einfacher. Doch zu einem einfachen Leben hat Glass ihre Kinder auch nicht erzogen…  

Glass ist eine ungewöhnliche Mutter, die ihren Kindern einen trotzigen Stolz beibringt und sie stark macht für eine Welt, die ihnen so oft feindselig entgegentritt. Gegen Ende stellt Phil fest: «Es gibt nichts, wovor ich mich fürchten müsste». Er sucht sich seinen Weg durch Liebeswirren und Familienchaos und findet schliesslich zurück zu seiner Familie, um sie dann wirklich hinter sich lassen zu können.  

Andreas Steinhöfels Coming-of-age-Roman «Die Mitte der Welt», erschienen 2004, ist eine berührende Geschichte vom Erwachsenwerden, vom Anderssein und von der ersten Liebe. Der Roman, der in Deutschland bereits zum Schulkanon gehört, bearbeitet klassische Themen und Motive der Jugendliteratur: Pubertät, die Zeit der Selbstfindung, die erste Liebe, der erste Sex, der erste Liebeskummer. Ebenso wichtig sind die Abnabelung von der Mutter, Probleme innerhalb der Familie, erschwerte, mitunter auch fehlende Kommunikation.  

Martin Pfaffs Inszenierung entsteht für «jungspund». Pfaff studierte Theaterwissenschaft, Soziologie und Germanistik in Mainz und ist seit 2005 freischaffender Regisseur u.a. in Chemnitz, Regensburg, Kassel, Saarbrücken, Osnabrück, Detmold, Kiel, Lüneburg und St. Gallen, wo er die Komödie «Der nackte Wahnsinn» von Michael Frayn inszenierte.

Dauer: ca. 100 - 120 Minuten
Veranstaltungsort: Lokremise St.Gallen, Saal 2

 

Spiel Julius Schröder, Tabea Buser, Jonathan Ferrari, Diana Dengler, Lea Marie Jacobsen, Marcus Schäfer  
Inszenierung Martin Pfaff
Ausstattung Anja Kreher
Licht Rolf Irmer
Musik Andi Peter
Dramaturgie Armin Breidenbach

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