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jungspund – Theaterfestival für junges Publikum St.Gallen

GEH NICHT IN DEN WALD, IM WALD IST DER WALD

Cie. Tabea Martin Basel I Koproduktion

Kontakt Anbieter / Anmeldung

Angebotsinformationen

– Anbieter*in: jungspund / Junge Szene Schweiz
– Durchführungsdatum: Samstag, 19. Februar 2022, 19.00 Uhr / Montag, 21. Februar 2022, 14.00 Uhr
– Veranstaltungsort: Lokremise St.Gallen und FigurenTheater St.Gallen
– Zielpublikum: 3. - 6. Schuljahr
– Dauer: 45 bis 75 Minuten
– Kosten: CHF 10.00 pro Schüler*in
Theaterpädagogische Begleitung und Rahmenprogramm: kostenlos

jungspund – Theaterfestival für junges Publikum St.Gallen

GEH NICHT IN DEN WALD, IM WALD IST DER WALD

Cie. Tabea Martin Basel I Koproduktion

Die Enttäuschung ausgelassen zu werden. An den Rand gedrängt, nicht akzeptiert zu werden. Nicht Teil zu sein, sich nicht verbinden zu können. Die Enttäuschung, wenn etwas anders ist als man es sich vorgestellt hatte. Die Enttäuschung, wenn man nicht willkommen ist, sondern ausgeschlossen wird, diskriminiert. Wegen der Hautfarbe, der Sprache, weil man sich anders bewegt als die anderen. Weil man anders ist als die Norm. Wer ist das, die Norm? Wie bewegt man sich richtig, wie falsch? Wer bestimmt das? Warum haben die einen alle Chancen, die anderen keine?  

GEH NICHT IN DEN WALD, IM WALD IST DER WALD ist das neue Kinderstück von Tabea Martin. Die Schweizer Choreografin will nicht Lösungsvorschläge aufzeigen, sondern darstellen, warum es auch für Kinder so schwierig ist, über Ausgrenzung zu sprechen. Den Schmerz und die Brutalität des Themas blendet sie dabei nicht aus. Vielmehr untersucht sie tänzerisch und sprachlich die Macht von Vorurteilen und Ängsten, die durch das Ungewohnte und das Neue hervorgerufen werden. Auch im Tanz gilt manches als anerkannt, anderes als hässlich, als unschön. Warum eigentlich? Wie bewegt man sich, wenn man nicht mehr Teil der Gruppe ist? Wie, wenn man von der Gruppe zu bestimmten Bewegungen gezwungen wird? Und wie zeigt sich Diskriminierung in einer Gesellschaft, einem Land, einer Schulklasse, der Familie? Was denken Kinder darüber? Wie lernen sie, was Diskriminierung ist, wer dazugehört? Wie erleben sie es, wenn sie selbst nicht dazu gehören? Wie können sie reagieren, wie sich wehren, sich Respekt verschaffen, wie ihr Recht einfordern und ihre Würde wahren?  

Vier professionelle Tänzer*innen, vier Körper, unterschiedlich in Geschlecht, Gewicht, Hautfarbe. Dazu der Musiker Donath Weyeneth, der seine mysteriösen Instrumente selbst baut. Choreografin Tabea Martin studierte modernen Tanz an der Hochschule der Künste in Amsterdam und Choreografie an der Rotterdamse Dansacademie. Seit 2009 entwickelt sie regelmässig Arbeiten für Kinder.

Veranstaltungsort: Lokremise St.Gallen, Saal 2

 

Tanz Léa Vinette, Stanley Ollivier, Calvin Ngan, Georges Hann  
Choreografie Tabea Martin
Musik Donath Weyeneth
Kostüme Yasmin Attar Bühne Veronika Mutalova
Bühnenbild- und Kostümassistenz Myriam Müller
Dramaturgie Irina Müller & Moos van den Broek
Choreographische Assistenz Dominique Cardito
Auge von aussen Sebastian Nübling
Produktionsleitung Franziska Ruoss

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